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Übung 9 Aufgabe 1

Verfasst: 25. Mär 2009 10:01
von MaBo
Mir ist zu Aufgabe C eine Kleinigkeit unklar. Auf Folie 5-4 steht zu sequentiellen Schaltungen:"Ausgabewerte hängen sowohl von ihren Eingängen, als auch von der gesamten Vorgeschichte ab." Da ein D-Flipflop eine sequentielle Schaltung darstellt, ´muss doch theoretisch der zweite Antwortsatz auch stimmen, was aber nicht der Fall ist.

Also gibt es hier einen Widerspruch?! :shock:

Re: Übung 9 Aufgabe 1

Verfasst: 25. Mär 2009 12:03
von nlochschmidt
Hallo

Nein hier gibt es keinen Widerspruch. Du hast recht, dass in sequentiellen Schaltungen der Ausgabewert vom vorherigen Zustand abhängt. Das ist auch bei einem D-FlipFlop intern der Fall und zwar während der Hold-Phase also zwischen den Flanken auf die das FF reagiert. Zum Beispiel wenn es intern als RS-Latch konstruiert ist.

Mit Q+ ist allerdings der Folgezustand des Flipflops gemeint. Also wenn das Flipflop den Zustand Q hatte und dann die richtige Taktflanke kommt. Dann nimmt es den Wert Q+ an und dieser Wert ist bei einem D-FlipFlop nun mal nur von D abhängig (siehe Folie 5-30).
Natürlich kannst du Q rückkoppeln und an den Eingang D legen, aber du musst nicht. Daher ist die Antwort zwei in Aufgabe 1c falsch.

Greetz
Niklas

Re: Übung 9 Aufgabe 1

Verfasst: 25. Mär 2009 16:01
von MaBo
Ahja, vielen Dank ;)

Übung 9 Master/Slave

Verfasst: 1. Apr 2009 16:56
von m_stoica
Hallo,

In der Lösung zur Übung 1b) steht folgendes:
K ist der Reset-Eingang bei einem Master/Slave-Flip-Flop.
Ein Master/Slave-Flip-Flop muss aber doch kein J/K-FlipFlop sein, oder?
Eine Master/Slave-D-Flip-Flop hat z.B. garkeinen K Eingang und kann somit auch kein
Reset-Eingang sein.

http://en.wikipedia.org/wiki/Flip-flop_ ... _flip-flop
Gruß, Michael