studienbeitrag & gebühren etc.

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SmilingJ
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studienbeitrag & gebühren etc.

Beitrag von SmilingJ »

nur nochmal um sicherzugehen:

ich muss nu bis 15.09.07

insgesamt 693,41 € auf

(500€ (erststudium bzw. konsekutiver master) + verwaltung+beitrag)

Commerzbank Darmstadt
Konto-Nr. 133 4101
BLZ 508 400 05

soo.. was muss nun als verwendungzweck etc. angegeben werden (ich finde grad keinen link zu dem musterformular ...)

und was muss ich angeben, dass ich das unter vorbehalt bezahle? --> wegen rückerstattung bei verfassungswiedrigkeit
Drei Menschen können ein Geheimnis bewahren, wenn zwei von ihnen tot sind. - Benjamin Franklin

Thorti
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Beitrag von Thorti »

Hallo,

http://www.tu-darmstadt.de/stud_sekreta ... eisung.pdf

Aber man bekommt vorher soweit ich weis noch einen Bescheid wo alles draufsteht (per Schneckenpost).

Gruss Thorti
Assistent zur Vorlesung TGDI im WS 11/12

SmilingJ
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Beitrag von SmilingJ »

Thorti hat geschrieben:Hallo,

http://www.tu-darmstadt.de/stud_sekreta ... eisung.pdf

Aber man bekommt vorher soweit ich weis noch einen Bescheid wo alles draufsteht (per Schneckenpost).

Gruss Thorti
schneckenpost.. ja .. aber als ich das letzte mal nachgefraget habe hat man mir gesagt, dass das durchaus bis ende september oder oktober dauern könnte, da zuerst die nc studiengänge bearbeitet werden (ich musste mich neu immatrikulieren, da ein wechsel in den master ansteht) - und dann wäre die frist für die überweisung abgelaufen ...

ein chaos is da diesmal.. tsetse .. und alles ohne die möglichkeit den stand seiner unterlagen zu kontrollieren - das einzige was man bekommt ist die aussage "da müssen sich schon auf uns vertrauen" ....

aber kontrolle ist besser


btw. leider weiß ich immernoch nicht, wo/wie ich unter vorbehalt eintragen soll .. einfach als 2. verwendungszweck?
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Thomas
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Beitrag von Thomas »

Das Musterformular ist auf der Studienbeitragsseite des Studierendensekretariats zu finden.

Unter Vorbehalt muss du wohl nicht bezahlen, in der "Infomail Studienbeiträge" vom 8.6.2007, die das Studierendensekretariat an den HRZ-Account geschickt hat, steht etwas von einer "unbürokratische Lösung für die Gestaltung der Rückabwicklung".

Präzisiere Informationen enthält ein Brief des Wissenschaftsministeriums an die hessischen Uni-Präsidenten, den der AStA veröffentlicht hat - wie das an der TUD genau umgesetzt wird, weiß ich aber nicht.

RomanSoldier
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Beitrag von RomanSoldier »

Und du Thomas, als Fachschaftler vertraust darauf, dass wirklich diese "unbürokratische Lösung" in geeigneter Zeit gefunden wird?
Ich denke, dass ein Vorbehaltsschreiben - formlos an die Universitätsverwaltung zu richten - eine weitere Absicherung ist. Natürlich werde ich jetzt erst mal den Brief des Wiss.Ministeriums lesen. Danke für den Link!

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Thomas
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Beitrag von Thomas »

Die Verwaltung möchte garantiert nicht mehr als 15.000 Vorbehaltsschreiben bearbeiten, erst recht wenn sie formlos sind.
Die Uni ist sicher gewillt, die Gebühren, sofern sie verfassungswidrig erhoben wurden, zurückzuzahlen (alleine durch den andernfalls zu erwartenden Stress durch Proteste, Anfragen etc.). Zusammen mit der Rückerstattung durch das Ministerium (siehe Brief) sollte es kein Problem sein, das Geld zurückzubekommen.

Wie das genau geregelt ist / wird, sollte dir das Studienbeitragsmangement erklären können.

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kahler
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Beitrag von kahler »

Thomas hat geschrieben:Die Verwaltung möchte garantiert nicht mehr als 15.000 Vorbehaltsschreiben bearbeiten, erst recht wenn sie formlos sind...
Hier geht es nur leider nicht darum, was die Verwaltung möchte, sondern was von Rechtswegen notwendig ist, um den Vorbehalt zu sichern.
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RomanSoldier
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Beitrag von RomanSoldier »

Das sehe ich ähnlich, wie kahler, nur bei Zahlung unter Vorbehalt habe ich eine rechtliche Möglichkeit meinen Studienbeitrag zurück zu fordern, sollte er ungerechtfertigt erhoben worden sein. Die Frage, die bleibt, wie sehr soll ich noch in das Vertrauen, was unsere - im übrigen von uns gewählten - Politiker versprechen? Mit einem Vorbehalt wäre ich rechtlich auf der sicheren Seite. Ob dieser Notwendig wird, wird sich herausstellen, wenn und ob die Regelung auf Rückzahlung - verbindlich - existiert.

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unschuldslamm
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Beitrag von unschuldslamm »

Ausserdem wären 15000 Vorbehaltsschreiben sehr schön, weil dann das Studiensekreteriat das kotzen bekommt, wenn die die bearbeiten müssen, und vlt. übt das innerhlab der Bürokratie noch ein wenig mehr Druck aufs Ministerium aus ;)
Maybe in Ohio, but not in America!

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kahler
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Beitrag von kahler »

..oder es werden so hohe Verwaltungskosten erzeugt, dass leider eine Verbesserung der Lehre nicht mehr möglich ist.
Das würde sicherlich einigen nur Recht kommen, dann müssten sie sich keine Gedanken darüber machen, was es denn zu verbessern gibt.
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Thomas
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Beitrag von Thomas »

In der aktuellen [url=http://www.tu-darmstadt.de/aktuell/hoch3/]hoch3[/url]: Gerhard Schmitt, Leiter des Dezernats Studierendenservice hat geschrieben:Wenn der Staatsgerichtshof die Unvereinbarkeit mit Art. 59 Abs. 1 der Hessischen Verfassung feststellt, wird die TU Darmstadt die bereits geleisteten Studienbeiträge, soweit sie nicht verfassungskonform sind, zurückerstatten. Es ist deshalb nicht notwendig, vorsorglich Widerspruch einzulegen.
Falls das noch nicht verbindlich genug ist, sollte (hoffentlich bald) eine Antwort vom Studienbeitragsmanagement kommen...

romses
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Beitrag von romses »

Hat hier mal jemand ne Idee, was man in dieses Schreiben alles reinsoll?
Welche Gründe (Ausser dem Grund, Ist zu Teuer) soll man angeben?

Gruß Christopher

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Thomas
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Beitrag von Thomas »

Oha - ich hatte hier noch nicht die Antwort des Studienbeitragsmanagements reingeschrieben:
Nach deren Aussage wollte Herr Schmitt auf der Studienbeitragsseite der TUD nur einen kurzen Hinweis anbringen. In diesem steht allerdings auch nur das, was auf den Bescheiden steht.

Zum Thema "was muss ins Schreiben rein?" bietet der AStA eine Seite mit Widerspruchsformularen. Fragen dazu am besten direkt an ihn stellen.

Übrigens: Zur Verwendung der Gebühren am Informatik-Fachbereich haben wir eine Seite mit allen Infos erstellt.

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unschuldslamm
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Beitrag von unschuldslamm »

"Unter Vorbehalt", bzw.: "ohne Anerkennung einer Rechtspflicht"

ist etwas anderes als Widerspruch einzulegen!

Deswegen sind die Aussagen von Herrn Schmitt, als auch die Seite des AStA nutzlos!

Wer sich formal richtig absichern will, muss entweder warten bis der Gebührenbescheid eintrifft (was die Uni ja aber wohl nicht rechtzeitig schafft.... ) und schauen ob auf diesem Gebührenbescheid der Spruch aus dem Brief des Ministers an die Präsidenten der hessischen Hochschulen enthalten ist, also der Satz den Herr Schmitt sinngemäß in der Hoch3 gesagt hat,
oder zumindest auf den Überweisungsträger schreiben: "Ohne Anerkennung einer Rechtspflicht".....
...das ist der juristische Ausdruck für "unter Vorbehalt"


Denn wer Widerspruch einlegt, bekäme von der Uni eine Ablehnung und müsste dann sofort vors Verwaltungsgericht ziehen, sonst ist der Gebührenbescheid rechtskräftig.
Aber es geht ja nicht um eine extra Verhandlung vom Verwaltungsgericht (es sei denn man will dies...), sondern um das Urteil des Staatsgerichtshof.....
Maybe in Ohio, but not in America!

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Yankee
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Beitrag von Yankee »

Was macht Ihr hier eigentlich so einen Aufstand? Die Uni hat doch schriftlich erklärt, dass sie die Gebühren falls nötig unbürokratisch zurückzahlen wird. Wer daran zweifelt, dürfte ernsthaft paranoid sein ;)

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