Was für ein Schwachsinn

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Was für ein Schwachsinn

Beitrag von Gast » 23. Dez 2004 00:07

Ohne die Bekanntgabe des Algorithmus ist es wohl Schwachsinn hier irgendetwas zu versuchen. Weil ansonsten kann ich auch ein Kuchenrezept aus dem Datenmüll "dechiffrieren"....

Christian Luecking
Gast

Genau so ist es...

Beitrag von Christian Luecking » 23. Dez 2004 00:29

Wäre dieses Verfahren WIRKLICH unknackbar, so könnte man den Algorithmus bekanntgeben und das Geheimnis wäre immer noch geschützt.

Ist es vielleicht doch nicht so sicher?

Gast
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Re: Was für ein Schwachsinn

Beitrag von Gast » 23. Dez 2004 00:55

Anonymous hat geschrieben:Ohne die Bekanntgabe des Algorithmus ist es wohl Schwachsinn hier irgendetwas zu versuchen. Weil ansonsten kann ich auch ein Kuchenrezept aus dem Datenmüll "dechiffrieren"....
Ich würde nicht unbedingt sagen dass es Schwachsinn ist Leute dieses Buchstabengewirr entschlüsseln zu lassen, muss dennoch gestehen das man ohne einen Ansatz nach welchem Schema oder ohne einem für den ersten Blick (vielleicht auch den 2. oder 3.) ebenso verwirrenden Beispieltext nicht wirklich weiterkommen kann.
Man müsste schon sehr viel Glück haben um diesen einen der eigentlich unendlich vielen Lösungswege zu finden.

Weiss überhaupt noch jemand ausser der Autor des Textes die Lösung? Er könnte ja einfach sagen wenn jemand die richtige Lösung hat "Nein, das ist falsch!". Oder vielleicht hat er 2 Lösungswege die auch zu unterschiedlichen Ergebnissen führen und könnte dann behaupten "Nein,so geht das!". WER WEISS???
Ich bin mir sicher dass es nicht nur einen Lösungsweg gibt, man muss nur mal logisch überlegen, es gibt soooo viele Möglichkeiten wie man da ran gehen könnte, da ist es doch nicht ausgeschlossen das 2 oder 3 oder 4 oder n Wege zur richtigen Lösung führen.Nur ist der eine weg komplizierter und der andere weniger kompliziert.


Die Bandbreite an Lösungen ist also gross und somit die Aufgabe auch unlöslich.


Jetzt noch eine Frage.

Wir haben hier einen verschlüsselten Code und wahrscheinlich weiss nur der Autor die Lösung.
Wenn jemand herausfindet wie man den Code entschlüsselt , was haben wir dann davon? Dann ist der Code nicht mehr sicher!
Ohne einen Schlüssel würde die "Codierung" also nichts bringen.

Erst der Schlüssel ist der Weg zur offenen Tür.


Der Text hat doch ein " ./ " und ein " /.../ " . Velleicht, um mal einen jämmerlichen Ansatz eines Versuchs zu machen markieren diese "Zeichen" jeweils eine "Tür" und einen "Schlüssel" womit man diese "Tür" öffnen kann.
Nur nach einem solchen Prinzip wäre ein Code eigentlich sicher (natürlich ohne den "Schlüssel")

Also ich werde mich mit dem Thema nicht weiter beschäftigen denn ich weiss dass es keinen Sinn für mich hat weil ich es eh nicht herausbekommen kann.


Viel Spass beim Zeit-verschwenden

Gast n

Bernhard
Gast

Re: Genau so ist es...

Beitrag von Bernhard » 23. Dez 2004 01:10

[quote="Christian Luecking"]Wäre dieses Verfahren WIRKLICH unknackbar, so könnte man den Algorithmus bekanntgeben und das Geheimnis wäre immer noch geschützt.
quote]

Stimme Dir voll zu:
Verfahren wie RSA, DES, RC5 und andere sind voll dokumentiert und
'gelten' trotzdem als sicher!

Das hier kann wohl nur als "Spiel" angesehen werden, weil praktische
Bedeutung wird dieses Verfahren nie erlangen, solange der Schlüssel
im Algorithmus selbst liegt (sofern das hier der Fall ist...).

Gast
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Beitrag von Gast » 23. Dez 2004 01:38

Hier mal eine wahrscheinlich dumme Frage eines Menschen, der sich noch nie intensiv mit Verschlüsselung beschäftigt hat:
Ist es nicht defakto so, dass die Möglichkeit einer Lösung ansich schon der Möglicheit der Unknackbarkeit gegenübersteht?

Wenn es eine theoretische Lösung einer kompletten dechiffrierung eines öffentlichen Textes gibt, kann das Verfahren ja auch nicht zu 100% sicher sein, da in dem Fall immer die theoretische Chance besteht, dass zwei Leute mit exakt der selben Methode zu Werke gehen.

Sogar bei Verschüsselungen, bei denen der verschlüsselte Text nach einem Zugriff "zerfällt" besteht doch immer noch die verschwindend kleine Chance, dass der böswillige Hacker in dem einen Versuch glück hat.

ich gebe zu....alles sehr theoretisch aber deswegen falsch?

Gast
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Beitrag von Gast » 23. Dez 2004 02:08

- Es gibt ein unknackbares Verfahren. Mathematisch beweisbar. Es nennt sich one-time-pad. Dabei wird der ganze Klartext mit einem Zufallsgenerierten Schlüssel derselben länge geXORt. Dieser wird nur einmal verwendet. Fertig. Das Problem ist natürlich dass man den Schlüssel entsprechend der Partei die es entschlüsseln soll irgendwie mitteilen muss. Ohne den richtigen Schlüssel kann man im Prinzip mit einem "falschen" Schlüssel jeglichen nur möglichen Klartext der entsprechenden Länge generieren. Die Chance das "zufällig" zu erraten ist wohl gleich Null.

- Es gibt keine "geheimen" Verschlüsselungsalgorithmen. Die Stärke einer Verschlüsselung muss allein im Schlüssel liegen. Und da reden wir von einer Chance von 1 zu 2^1024 (oder so) um sowas zufällig zu erraten.

- Es gibt abseits von Quantenkryptografie keine Verschlüsselungen wo das Chiffrat "zerfällt". In dem Fall würde das Programm zur Entschlüsselung im Prinzip mit dem Chiffrat gebündelt, was aber nichts nützt, weil mans entbündeln kann. Falls der Algorithmus noch nicht beklannt ist kann man gleich das Programm disassemblieren, weil das kennt den nämlich...

badong
Gast

Beitrag von badong » 23. Dez 2004 02:20

Hey, ich glaub ich habe die Lösung:
Das Verschlüsselungsverfahren hat einen Klartextraum, der nur aus einem Text besteht.
Dieser wird zufällig in irgendeine Zeichenkette übersetzt. Da nun ohne den Algorithmus zu kennen nicht klar ist, welcher Text der einzig gültige Ausgangstext ist, ist das Verfahren unknackbar.
Meinen Glückwunsch an den Autor!

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